| Schauplatz | Ein unscheinbares Bungalow-Haus in San Pedro, einem Hafenstadtteil von Los Angeles, Kalifornien. |
| Zeitraum | Ab dem Jahr 1989 bis in die frühen 1990er-Jahre. |
| Hauptbetroffene | Jackie Hernandez, eine junge, alleinerziehende und schwangere Mutter. |
| Die Ermittler | Der renommierte Parapsychologe Dr. Barry Taff und sein Untersuchungsteam (darunter der Kameramann Jeff Wheatcraft). |
| Phänomene | Verwesungsgeruch, fliegende Plasmakugeln, sich selbst bewegende Gegenstände, aus den Wänden sickernde, blutähnliche Flüssigkeit und physische Angriffe. |
| Besonderheit | Einer der ganz wenigen Poltergeist-Fälle der modernen Geschichte, bei dem die paranormalen Angriffe auf die Ermittler direkt auf Foto und Video dokumentiert werden. |
Das Grauen von San Pedro: Jackie Hernandez war schwanger und alleinerziehend. Sie wollte in einem kleinen Bungalow ihr neues Leben beginnen – doch schon bald kroch der Gestank von Verwesung durch jede einzelne Ritze des Hauses. Blut an den Wänden, leuchtende Kugeln, eine bösartige Präsenz, Kamera-Teams in Todesangst und ein Poltergeist auf Video. Dieser Fall hat selbst paranormale Ermittler das Fürchten gelehrt. Nehmt eure Taschenlampen mit, denn wir betreten jetzt eine extrem dunkle Welt.
Das Grauen von San Pedro: Sie wollte doch nur einen Neuanfang
Jackie Hernandez stand an einem Wendepunkt. Sie war mit dem zweiten Kind schwanger. Ihre Ehe war zerrüttet. Schließlich trennte sie sich und wollte ein neues Leben beginnen. Gemeinsam mit ihrer Tochter Jamie zog sie in einen kleinen Bungalow in San Pedro.
Doch der scheinbar sichere Zufluchtsort empfing sie mit einer zutiefst feindseligen Atmosphäre. Alles begann mit einem unerklärlichen, süßlichen Gestank nach Verwesung, der plötzlich die Räume erfüllte und trotz heftigen Lüftens nicht verschwand. Und von da an wurde alles nur schlimmer.
Kurz darauf eskalierten die Phänomene im Rekordtempo
Die Katze verhielt sich seltsam. Ständig fauchte sie und schlug ins Leere. Gegenstände verschwanden und tauchten woanders wieder auf. An den Wänden erschienen Schatten. Schritte hallten durch den Dachboden – obwohl niemand dort war. Stifte flogen auf Jackie zu. Das Grauen von San Pedro nahm seinen Lauf.
Im April 1989 brachte Jackie ihre zweite Tochter zur Welt. Doch das verschlimmerte alles. Eines Abends hörte sie ein unheimliches Keuchen aus dem Zimmer des Babys. Jackie sah nach und erschrak! Über dem Kinderbett hockte ein alter, gruseliger Mann. Er grinste diabolisch. Jackie schrie und die Erscheinung verschwand.
Wenig hilfreiche Priester und weitere Spukphänomene
Verängstigt vertraute sich Jackie ihrer Freundin Susan an. Die konsultierte eine Gruppe örtlicher Priester. Diese erwiesen sich als keine große Hilfe. Sie sahen das Haus als rein an. Aber Jackie war ihrer Meinung nach vom Teufel besessen. Einen Tag später tauchte das Jugendamt auf. Sie überprüften, ob Jackie Drogen konsumierte.
Das Grauen von San Pedro ging kurz darauf in die nächste Runde. Eine übelriechende, dunkelrote Substanz trat aus den Wänden. Auf dem Küchenboden bildeten sich ständig neue Pfützen, die bestialisch stanken. Jackie wischte die Flüssigkeit immer wieder auf, doch schon am nächsten Tag erschienen wie aus dem Nichts neue Pfützen.
Geisterhafte, leuchtende Kugeln flogen durch die Räume – aber das Schlimmste befand sich über ihr. Schwere Tritte, ein unangenehmes Schleifgeräusch und ein rhythmisches Pochen dröhnten unaufhörlich vom Dachboden herunter. Etwas lauerte dort oben in der Dunkelheit. Jackie glaubte mittlerweile, den Verstand zu verlieren.
Paranormale Ermittler bestätigen die Spukphänomene
Susan stellte schließlich den Kontakt zu dem bekannten Parapsychologen Dr. Barry Taff her, der bereits Hunderte von Spukfällen im ganzen Land untersucht hatte. Taff stellte ein kleines Team zusammen, darunter den Kameramann Jeff Wheatcraft und den Fotografen Gary Boehm, um die Geschehnisse in San Pedro professionell zu dokumentieren.
Sobald die Männer das Haus betraten, veränderte sich die Atmosphäre schlagartig. Die Temperatur sank spürbar, und der unerträgliche Geruch von verwesendem Fleisch lag schwer in der Luft. Dann begann das Poltern. Laute, heftige Schläge drangen vom Dachboden herüber und ließen die Deckenbalken erzittern. Taff erinnerte sich später: „Wir hörten immer wieder etwas, das sich anhörte, als würde da oben eine 200 Pfund schwere Ratte herumlaufen.“
Todesangst auf dem Dachboden
Mit laufenden Kameras stiegen Wheatcraft und Boehm auf den Dachboden. Ein verhängnisvoller Fehler. Plötzlich und völlig unerwartet riss etwas Unsichtbares Wheatcraft die schwere Kamera aus den Händen. Während Boehm entsetzt zusah, legte eine unsichtbare Kraft eine alte Wäscheleine um Wheatcrafts Hals und riss ihn mit Gewalt nach oben, um ihn zu erwürgen. Im Zustand nackter Panik schoss Boehm ein Foto – und hielt genau den Moment fest, als Wheatcraft hilflos und nach Luft ringend in der Luft hing.
Nach diesem lebensgefährlichen Angriff flohen Taff und sein Team noch in derselben Nacht panisch aus dem Haus. Auch Jackie zog die Reißleine: Sie packte am nächsten Morgen im Eiltempo ihre Sachen, nahm ihre Kinder und verließ San Pedro mit dem festen Entschluss, diesen verfluchten Ort nie wieder zu betreten. Doch der böse Geist folgte ihr und quälte sie noch viele weitere Jahre. (Quelle)
Allgemeines Fazit und Dokumentation zum Grauen von San Pedro
Überraschenderweise ist der gut dokumentierte Fall in Deutschland wenig bekannt. Trotzdem steht die Frage im Raum: Womit hatten wir es hier zu tun? War es ein echter Poltergeist? Vielleicht sogar ein Dämon? Hat Jackie diese Phänomene selbst ausgelöst? Könnten Menschen derartige psychokinetische Fähigkeiten besitzen? Oder handelt es sich lediglich um einen gut inszenierten Schwindel?
Genau hier scheiden sich die Geister. Gläubige treffen auf Skeptiker. So ist es immer. Übrigens soll in dem Haus auch ein guter Geist gewohnt haben. Dieser hat Jackie sogar zu seinem Grabstein geführt – 13 Blocks entfernt. Ich schließe Spuk grundsätzlich nicht aus – kann aber auch nichts beweisen.
Auf Amazon Prime gab es vor einiger Zeit eine ausführliche Dokumentation zu den damaligen Ereignissen. Leider ist das Video aktuell im Streaming-Angebot nicht mehr verfügbar. Ich habe mich für euch aber auf die Suche begeben und bin auf YouTube fündig geworden. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, so kann sich jeder von euch selbst ein Bild von den Aufnahmen machen:
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Poltergeist von San Pedro
Was genau war das Grauen von San Pedro?
Beim „Grauen von San Pedro“ handelt es sich um einen der am besten dokumentierten Poltergeist-Fälle der modernen Parapsychologie. Im Jahr 1989 wurde die schwangere und alleinerziehende Mutter Jackie Hernandez in ihrem Bungalow in Kalifornien von einer aggressiven, unsichtbaren Präsenz terrorisiert.
Welche Phänomene traten im Haus von Jackie Hernandez auf?
Die Vorfälle waren extrem vielseitig und intensiv. Es begann mit einem permanenten, beißenden Verwesungsgeruch. Später sickerte eine blutähnliche Flüssigkeit aus den Wänden, schwere Gegenstände flogen durch die Luft, leuchtende Plasmakugeln schwebten durch die Zimmer und Jackie erblickte die unheimliche Erscheinung eines alten Mannes über dem Bett ihrer neugeborenen Tochter.
Wurde der Spuk in San Pedro auf Video festgehalten?
Ja. Im August 1989 rückte ein wissenschaftliches Untersuchungsteam um den bekannten Parapsychologen Dr. Barry Taff an. Während der Untersuchungen auf dem Dachboden wurde das Team von einer unsichtbaren Kraft angegriffen. Diese Aufnahmen und Fotos wurden später in der bekannten Dokumentation „An Unknown Encounter“ (Eine unbekannte Begegnung) veröffentlicht.
Wer wurde auf dem Dachboden des Hauses angegriffen?
Der Kameramann des Ermittlerteams, Jeff Wheatcraft, wurde zum Hauptziel der Entität. Bei der Untersuchung des Dachbodens wurde ihm zuerst die schwere Kamera aus den Händen gerissen. Kurz darauf legte sich eine alte Wäscheleine um seinen Hals und zog ihn mit brutaler Gewalt in die Luft, um ihn zu erwürgen. Sein Kollege Gary Boehm konnte diesen schockierenden Moment auf einem Foto festhalten.
Hörte der Spuk auf, als Jackie Hernandez auszog?
Nein, leider nicht sofort. Nach dem lebensgefährlichen Angriff auf das Kamerateam floh Jackie Hernandez überstürzt aus dem Bungalow und verließ San Pedro. Berichten zufolge folgte ihr die bösartige Entität jedoch und quälte die Familie noch viele weitere Jahre an ihrem neuen Wohnort.