Weltuntergangsuhr, DB Cooper und Phantom-Klopfer

Einen fröhlichen Guten. Neuer Monat, neue Mysterien. Die berühmte Weltuntergangsuhr rückt vor – und das sind keine guten Neuigkeiten. FBI-Akten zeigen neue Details zum legendären Flugzeugentführer DB Cooper. In Neuseeland klopft jemand oder etwas nachts an Türen.

Nur noch 85 Sekunden bis zur 12 – Die Weltuntergangsuhr hat sich bewegt

Tick. Tack. Tick. Tack. Boom. Am Arsch. Die berühmte Weltuntergangsuhr steht 2026 so nah an Mitternacht wie nie zuvor. Ganze vier Sekunden wurde sie vorgestellt, jetzt bleiben der Menschheit symbolische 85 Sekunden bis zum großen Knall. Rekord. Leider kein guter.

Verantwortlich dafür ist das Bulletin of the Atomic Scientists, das seit 1947 den kollektiven Wahnsinn der Weltlage in Uhrform gießt. BAS-Präsidentin Alexandra Bell brachte es trocken auf den Punkt: Risiken steigen, Zusammenarbeit sinkt, Zeit läuft weg. Kurzfassung: Es brennt, und keiner holt den Feuerlöscher.

Schon 2025 war die Uhr näher an zwölf als jemals zuvor, doch statt Besserung gab es Nachschlag. Die Gründe lesen sich wie ein Best-of der globalen Sorgenliste: aggressive Nationalstaaten, bröselnde Bündnisse, Großmacht-Gehabe mit Alles-oder-nichts-Mentalität.

Dazu kommen die alten Bekannten: Atomwaffen auf dem Vormarsch, Klimakrise im Dauerlauf, biologische Risiken außer Kontrolle und eine KI-Entwicklung, die schneller rennt, als die Ethik hinterherkommt.

Offiziell soll die Uhr Hoffnung machen, dass noch Zeit bleibt. Inoffiziell wirkt sie wie ein Countdown, bei dem keiner weiß, wer zuletzt auf „Stopp“ drücken darf. (Quelle)

DB Cooper: Neuigkeiten zu seinem berühmten Sprung ins Nichts

Er nannte sich Dan Cooper, bestieg 1971 einen Linienflug von Portland nach Seattle und schrieb mal eben Geschichte. Mit einem Zettel, einer angeblichen Bombe in der Aktentasche und erstaunlicher Ruhe entführte er Flug 305. Nach der Landung tauschte er die Passagiere gegen 200.000 Dollar und vier Fallschirme. Dann startete die Maschine erneut – und Cooper sprang irgendwo zwischen Seattle und Reno in die Nacht. Weg war er. Für immer.

Mehr als 50 Jahre später hat das FBI nun ein fettes Dossier freigegeben: 686 Seiten Notizen, Memos und Ermittler-Gedanken. Die große Auflösung? Fehlanzeige. Aber dafür jede Menge neue Details.

So geht aus den Akten hervor, dass Cooper einen der Fallschirme auseinandergebaut hat. Offenbar wollte er nur so tun, als plane er eine Geiselnahme. Cleverer Bluff statt Plan B. Außerdem war der Mann auffällig gut informiert. Er kannte den Flug, das Flugzeug und technische Details besser als manche Crew-Mitglieder. Zufall? Oder doch ein Job mit Nähe zur Luftfahrt?

Und dann die Dimension der Jagd: 325 Verdächtige. Kein Treffer. DB Cooper bleibt der Typ, der mit Geld vom Himmel fiel – und im Mystery-Nebel verschwand. Die Weltuntergangsuhr dürfte ihn mittlerweile aber nicht mehr tangieren. (Quelle)

Hör mal, wer da hämmert – Nächtlicher Terror in Neuseeland

In Dunedin hatte die Polizei plötzlich alle Hände voll zu tun – wegen jemandem, der offenbar lieber klopft als redet. Mehrere Anrufe meldeten einen unheimlichen „Phantom-Klopfer“, der Anwohner ordentlich auf Trab brachte.

Los ging’s in einem Motel. Eine Bewohnerin hörte Klopfen am Erdgeschossfenster, schaute nach draußen und sah einen Fremden, der sich verdächtig am Boden duckte. Ein Schrei reichte, und der Typ war weg. Die Polizei suchte, fand aber nichts außer Fragenzeichen.

Zehn Minuten später die nächste Meldung: Ein Hausbesitzer wurde durch Klopfgeräusche geweckt und sah zwei schattenhafte Gestalten, die durch die offene Hintertür Reißaus nahmen. Wieder Suche, wieder Fehlanzeige.

Der Abend setzte noch einen drauf. In einem Vape-Shop klopfte es plötzlich an der Tür, dann ein lauter Knall. Als der Angestellte öffnete: niemand da. Unsichtbarer Besucher, perfekte Flucht.

Danach war Ruhe. Keine weiteren Anrufe, kein weiterer Spuk. Ob gelangweilte Teenager, ein besonders nerviger Streich oder doch etwas Düstereres dahintersteckte, blieb offen. Sicher ist nur: In Dunedin hört man jetzt genauer hin, wenn es nachts klopft. (Quelle)

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