Die Mottenmänner lassen mich einfach nicht in Ruhe. Heute habe ich erneut Zeugenberichte über unheimliche Begegnungen. Ansonsten scheinen die meisten Kryptiden noch im Winterschlaf zu sein. Lediglich der Bigfoot hat sich kurz blicken lassen.
Stehen Mottenmänner auf Pokémon-Go?
Wer hat Angst vor dem Mottenmann? Niemand! Und wenn er kommt? Landet er eben auf Spukzettel: Ein Abendspaziergang in Schaumburg, Illinois, wurde am 14. Oktober 2020 zum Volltreffer für die Gänsehaut. Zwei Cousins schlenderten gegen 19:30 Uhr hinter der St. Matthew Parish Kirche entlang, eigentlich auf harmloser Pokémon-Go-Mission. Doch statt virtueller Monster tauchte plötzlich etwas auf, das definitiv nicht ins Spiel gehörte.
Auf einer gut beleuchteten Wiese sah einer der Zeugen riesige schwarze Flügel am Rand der Laternen. Dann erschien der Rest: ein etwa 1,80 Meter großes, humanoides Wesen, das sich mit kräftigen Schlägen in den Himmel hob. Als es durch das Licht flog, schimmerten die Flügel ledrig und häutig, wie bei einer Fledermaus auf Steroiden. Vogel? Keine Chance. Dafür war das Ding viel zu groß und zu unheimlich gebaut.
Die Spannweite schätzte der Zeuge auf mindestens vier Meter, eher mehr. Ein Kaliber, das jede bekannte Fledermaus wie einen Hamster aussehen lässt. Nach wenigen Sekunden war der Spuk vorbei, das Wesen verschwand in der Dunkelheit. Zurück blieben zwei verdatterte Spieler, die an diesem Abend garantiert keine Pokébälle mehr werfen wollten, sondern eher Weihwasser. (Quelle)
Zur Abwechslung mal ein Bigfoot in einem englischen Wald
Mottenmänner gibt es gleich wieder. Jetzt erst einmal diese Meldung: Cannock Chase in Staffordshire ist ohnehin schon die Rumpelkammer des britischen Gruselzirkus. UFOs, Geister, komische Kreaturen – dort wird alles gemeldet, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Jetzt legt ein dreifacher Vater nach.
Am Neujahrstag spaziert er mit seiner Partnerin durch den Wald, als plötzlich eine riesige Gestalt auftaucht. Zwei bis drei Meter groß, breit gebaut, aufrecht gehend und schneller unterwegs als jeder Jogger mit guten Vorsätzen. Der Mann denkt nur: Was zum Teufel war das?
Das Ding bewegt sich lautlos einen Graben entlang und ist genauso schnell wieder weg, wie es erschienen ist. Kein Knacken, kein Rascheln, nicht mal der Hund reagiert. Seltsam ruhig, sagt der Zeuge, eher verwirrend als beängstigend. Seine Partnerin, zwanzig Meter voraus, bekommt nichts mit.
Für ihn riecht das nach Bigfoot auf englische Art, Verwandtschaft zum Yeti inklusive. Und er steht nicht allein da: Rund um Cannock Chase stapeln sich seit Jahren ähnliche Berichte. Ob dort wirklich ein haariger Dauercamper wohnt oder nur die Fantasie gern wandern geht, bleibt offen. (Quelle)
Mottenmänner – Die Sichtungen hören nicht auf
In den westlichen Vororten von Chicago scheint nachts ordentlich was durch die Luft zu schleichen. In DuPage County häufen sich Berichte über geflügelte Humanoide, die offenbar eine besondere Vorliebe für Straßen, Autos und Scheinwerfer haben.
Im September 2022 erlebt ein Autofahrer in Wayne etwas, das er so schnell nicht vergisst. Gegen 22 Uhr gleitet plötzlich eine schwarze, menschenähnliche Gestalt nur wenige Meter vor seinem Wagen über die Fahrbahn. Rund zwei Meter groß, Arme und Flügel eng am Körper, kein Flattern, kein Geräusch. Die Scheinwerfer zeigen klar: Kopf und Körper wirken erschreckend menschlich. Vogel? Für den Zeugen ausgeschlossen.
Ein paar Kilometer weiter, zwei Jahre früher, meldet ein anderer Autofahrer in Carol Stream gleich zwei Begegnungen. Erst steigt nahe eines Teichs ein kleines, fledermausflügeliges Wesen in die Luft, später kreuzt es direkt vor seinem Auto die Straße. Ein weiterer Fahrer bleibt ebenfalls stehen und sieht zu. (Quelle)
Ob Einzelfälle oder ein lokaler Nachtflieger mit Stammgebiet – die Vororte von Chicago liefern weiter Stoff für schlaflose Nächte. Ich habe bereits hierüber berichtet.