Donnerplunder! Endlich wieder Geister-News: Ein Astrophysiker glaubt, das Paradies gefunden zu haben. In den sozialen Medien macht ein unheimlicher Geist die Runde. Außerdem gibt es Spukberichte aus Japan.
Könnte dieser Astrophysiker das Paradies gefunden haben?
Ich habe diese Meldung mit zu den Geister-News genommen, schließlich geistern viele von uns später (laut Religion) im Himmel herum.
Gibt’s den Himmel wirklich? Und wenn ja: Wo genau? Ein Astrophysiker von der Harvard-Uni meint tatsächlich, er hätte da so eine Idee. Und die liegt nicht über den Wolken, sondern jenseits von allem, was wir sehen können.
Dr. Michael Guillen verbindet knallharte Kosmologie mit Bibelstoff. Seine Basis: Das Universum dehnt sich aus. Und zwar so stark, dass es einen Punkt gibt, den sogenannten kosmischen Horizont. Alles, was dahinterliegt, entfernt sich schneller, als Licht zu uns kommen kann. Heißt: unsichtbar. Für immer.
Die meisten Forscher sagen: nett, aber egal. Guillen sagt: Moment mal. Dort draußen gäbe es keine Zeit mehr. Kein Vorher, kein Nachher. Zeitlosigkeit pur.
Und genau da wird’s spooky. Laut Bibel gäbe es drei Himmel: Atmosphäre, Weltraum und ganz oben den göttlichen Bereich. Guillen meint, dieser höchste Himmel könnte exakt dort liegen – hinter dem kosmischen Horizont. Ein Ort für immaterielle, zeitlose Wesen. Also Gott. Und vielleicht auch die Seelen der Toten. Was glaubt ihr? Hat er das Paradies gefunden? (Quelle)
Video zeigt einen Geist, der einen Berg hochklettert
Ein Video aus Indien jagt gerade durchs Netz wie ein nervöser Nachtfalter. Zu sehen: eine Gestalt mit Kapuze und Umhang, die im Halbdunkel eines Bergdorfs herumstolpert. Dazu Schreie, die klingen, als hätte jemand einem Dämon auf den Fuß getreten.
Gepostet wurde der Clip von Nutzer iNikhilsaini auf X. Hunderttausende klickten drauf, viele mit der Frage: Ist das ein Geist, eine Hexe oder nur jemand, der seinen Waschtag verpennt hat? Der Uploader selbst blieb vorsichtig und meinte sinngemäß: Wahrscheinlich nicht echt, aber gruselig ist der Kram trotzdem.
Besonders unheimlich sind die leuchtenden Augen der Figur und das akustische Theater im Hintergrund. Natürlich weiß keiner so genau, wer da gefilmt hat, warum und mit wie viel Filtergewalt. Bei solchen Videos gilt ja oft: Erst Gänsehaut, dann Photoshop.
Der Knaller kam später: Das gleiche Video tauchte schon 2025 auf, damals angeblich aus Mexiko. Dort sollte die Gestalt eine Hexe aus einer lokalen Legende sein. Klingt stark nach Wanderpokal des Internets. Solche Clips haben mit TikTok ihr eigenes Paradies gefunden. Video gibt es unter diesem Beitrag.
Japan, März 2011: Wenn die Toten nicht gehen wollen
Nach dem Mega-Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 blieb in Japan nicht nur Trümmerland zurück. Viele sagen: Auch die Toten blieben.
Taxi-Geister von Ishinomaki
Besonders bekannt sind die Geschichten der Taxifahrer. Sie nahmen Fahrgäste auf, die in komplett zerstörte Tsunami-Viertel wollten. Adresse genannt, Fahrt läuft – und plötzlich: Sitz leer. Kein Fahrgast, kein Geld, nichts. Unheimlich dabei: Taxis loggen Routen und Zeiten. Die Fahrten gab es wirklich, nur die Menschen darin offenbar nicht. Später wurden diese Fälle sogar an Unis untersucht. Nicht als Horrorgeschichte, sondern als Teil der Trauerverarbeitung nach einer Katastrophe ohne Abschied.
Spuk im Alltag
Doch es blieb nicht bei Taxis. In Notunterkünften berichteten Menschen von Erscheinungen verstorbener Nachbarn oder Familienmitglieder. Keine schreienden Geister, kein Polterkram – eher stille Präsenz. Als wären sie einfach noch da. Manche suchten Priester auf, andere führten Rituale durch, weil die seelische Not zu groß wurde.
Das Erschreckende daran: Hier geht es nicht um Gruselshow, sondern um Verlust. Um Menschen, die gegangen sind – und vielleicht nie das Paradies gefunden haben. (Quelle)