Vorsicht! Jetzt wird es wieder kurios: Ein Killer-Elefant treibt sein Unwesen in Indien. In Washington ermittelt die Polizei gegen einen Geist. Ein afrikanischer Schamane kassiert 40.000 Dollar beim Fußball.
Killer-Elefant verwandelt Dörfer in einen schlechten Monsterfilm
In Indien treibt gerade ein Elefant sein ganz eigenes Horrorprogramm durch. In den Wäldern von Jharkhand wird er verdächtigt, seit Jahresbeginn mehr als 20 Menschen getötet zu haben. Kein Mythos, kein Fluch, sondern ein echtes Tier mit offenbar miserabler Laune.
Der Killer-Elefant ist eine Nachteule. In der Dunkelheit kommt er aus dem Dickicht, stürmt in Dörfer und randaliert. „Er wird nachts extrem aggressiv, bewegt sich schnell und wechselt ständig seinen Standort“, sagt eine Naturschutzbeamtin. Tagsüber ist er dann wieder weg, als wäre nichts gewesen.
Nach Sonnenuntergang bleiben Türen zu, Lichter aus, Nerven blank. Die Forstbehörde spricht von einer völlig neuen Lage. Noch nie hat ein einzelner Elefant in der Region so viele Todesfälle verursacht.
Jetzt sucht ein über 100-köpfiges Team nach dem Dickhäuter. Vermutet wird, dass er durch die Trennung von seiner Herde ausgerastet ist. Wird er gefunden, soll er betäubt und in ein sicheres Gebiet gebracht werden. Vielleicht hilft ja eine Psychotherapie. (Quelle)
Unsichtbarer Zigaretten-Dieb zwischen Jenseits und Aschenbecher
Erst Killer-Elefant, jetzt kleptomanischer Geist. In Moses Lake, Washington, rief ein Mann morgens um halb acht die Polizei, weil seine selbstgedrehten Zigaretten einfach… Verschwunden waren. Keine offenen Fenster, keine Einbruchsspuren, kein Nachbar auf frischer Tat. Für ihn war klar: Das war nichts Normales. Da muss etwas Paranormales am Werk gewesen sein.
Da blieb nur eines: die Polizei rufen! Ermittlungen im Nebel. Die Beamten rückten an, fanden aber erwartungsgemäß weder Spuk noch Spuren. Keine fliegenden Gläser, kein kalter Luftzug, kein rauchender Schatten in der Ecke. Nur ein Typ ohne Zigaretten und mit vielen Fragen.
Trotzdem nahmen die Polizisten den Vorfall ernst und versprachen, alles zu dokumentieren. Falls der übernatürliche Nikotin-Fan wieder zuschlägt, soll es zumindest aktenkundig sein. (Quelle)
Fußball und Aberglaube sind keine gute Mischung
Da wird selbst Robert Hoyzer blass. In Mali hat ein selbst ernannter Medizinmann Fans der Nationalelf den Sieg beim Afrika-Cup versprochen. Natürlich nicht gratis, sondern gegen klingende Münze und dicke Geldbündel.
Nach einem Last-Minute-Erfolg gegen Tunesien glaubten viele tatsächlich, der Mann habe einen heißen Draht nach oben. Für das nächste Spiel öffneten sich dann die Geldschleusen. Anhänger schleppten säckeweise Kohle zu seinem Haus, insgesamt satte 40 000 Dollar. Quasi spirituelles Pay-TV.
Dann kam das Spiel. Und Mali verlor krachend. Die göttliche Garantie entpuppte sich als Rohrkrepierer, und die Fans kochten vor Wut. Rund hundert Leute stürmten Sinayokos Haus, bewarfen ihn mit Steinen und machten ihm sehr deutlich, was sie von seiner Prophezeiung hielten. Kurz darauf klickten die Handschellen: Betrugsvorwurf.
Der Schamane zeigte sich trotzdem gelassen und schob die Verantwortung elegant nach oben: „Ich bin nicht Gott. Ich habe meinen Teil getan, aber Gott hat anders entschieden.“ Ist klar. Der ist schlimmer als der Killer-Elefant. (Quelle)