Willkommen am Bord der MS Mystery-News: Unter einer Laterne lauern unheimliche Kreaturen. Eine gruselige Frauenstimme lockt Jugendliche in den Wald. Außerdem gibt es Neuigkeiten im Fall der verschollenen Amelia Earhart.
Mystery-News: Wenn Schattenwesen dich anstarren
August 2025, kurz nach vier Uhr morgens, irgendwo im braven Plainfield-Vorort. Alles ruhig, alles normal. Bis der Kopf plötzlich sagt: Guck aus dem Fenster. Jetzt. Kein Geräusch, keine Stimme, nur dieser brutale innere Drängler. Du ziehst die Jalousie hoch und siehst sie! Drei Gestalten unter einer Straßenlaterne. Dünn wie Strichmännchen auf Diät, viel zu lange Arme und Beine, Köpfe etwas zu groß fürs Gesamtpaket.
Da drückt schonmal der Lehm im Kreuz. Und dann wird es noch schlimmer: Sie starren dich an! Gesichter? Fehlanzeige. Nur pechschwarze Silhouetten, scharf umrissen im Laternenlicht. Sie starren weiter, bis sie aus deinem Blickfeld verschwinden.
Das zumindest will ein Zeuge in Illinois exakt so erlebt haben. Er habe danach monatelang in Angst gelebt. Könnte er wirklich etwas Paranormales erlebt haben? Man weiß es bei solchen Berichten nie so genau. Leider.
Der verführerische Gesang einer Sirene in Pennsylvania
Weiter geht es mit den Mystery-News: Es ist irgendwann Mitte der 2000er-Jahre. Gott, war ich da noch jung. Drei Sommercamp-Jungs laufen aus Jux eine lange Straße entlang, immer tiefer in den Wald, bis sie an einer Art wilder Müllkippe landen. Kein Ort für Postkarten, eher für Horrorfilme. Dann passiert’s. Aus dem Dickicht kommt eine Frauenstimme. Kein Rufen, kein Reden, sondern Gesang.
Schön wie ein Schlaflied, aber mit einer Gänsehaut-Garantie. So ein Klang, der dir gleichzeitig die Nackenhaare aufstellt und dich trotzdem anzieht wie Motten zum Licht. Plötzlich marschieren alle drei in den Wald hinein – wie in Trance. Es ist keine Neugier, sondern eine Fernsteuerung.
Auf einer Lichtung wird der Gesang lauter. Und dann, wie aus dem Nichts, ein brutaler Windstoß, der durch die Bäume fegt. Der Zauber ist weg. Die Jungs kapieren plötzlich, was sie da gerade tun, drehen panisch um und rennen, als hätte der Wald selbst Zähne bekommen. Wenn der Bericht stimmt – was könnte das gewesen sein?
Flohmarkt-Funkgerät bringt Amelia-Earhart-Rätsel ins Wackeln
Amelia Earhart wollte mit einem Flugzeug die Welt am Äquator umrunden, doch am 2. Juli 1937 verschwand sie vom Radar. Sie wurde nie gefunden. Seit 1997 wühlt sich die Truppe von Nauticos durch die Tiefsee, um Amelia Earharts verschwundene Lockheed Electra aufzuspüren. Drei Expeditionen, null Treffer, dafür jede Menge Frust.
Jetzt kommt der Plot-Twist. Irgendwer stolpert auf einem Garagenflohmarkt über ein altes Funkgerät. Genau so ein Teil, wie es in Earharts Maschine steckte. Die Crew kauft das Ding, baut es nach und simuliert damit Earharts letzte Funksprüche aus einem ähnlichen Flugzeug. Ziel war ein Boot an der Stelle, wo 1937 der Küstenwachen-Kutter Itasca die Signale empfing.
Mit den neuen Messdaten glaubt Nauticos jetzt, den wahrscheinlichen letzten Standort des Fliegers eingegrenzt zu haben. Klingt plötzlich nicht mehr nach Nadel im Ozean, sondern nach heißer Spur. Mehr dazu im Video. Das waren die Mystery-News. Guten Tag.